10 Fragen an deine Sexualität

Du willst deine Sexualität achtsamer gestalten? Eine gute Vorbereitung hierfür ist eine Art Bestandsaufnahme, eine sexuelle Autobiografie. Du kannst deine Sinnlichkeit erst dann vertiefen, wenn du weißt, auf welchem Stand du bist. Und wohin du dich anschließend entwickeln möchtest.

Die nachfolgenden Fragen habe ich ursprünglich von Mann zu Mann geschrieben, für mein geplantes Buch Achtsame Sexualität für Männer. Doch auch Frauen werden darin einige Anhaltspunkte finden. Meine eigenen Antworten findest du übrigens hier. Wenn du dir die Antworten notierst, dann kannst du später immer wieder darauf zurückgreifen und deine Entwicklung beobachten. Los geht’s!

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Achtsame Kommunikation in der Beziehung

Nahezu alle Konflikte in einer Partnerschaft und in der Sexualität beruhen auf zwei Ursachen: Missverständnisse in der Kommunikation oder zu wenig, zu unkonkrete oder gar destruktive Ansprache. Wie Achtsamkeit hilft, wieder ins Gespräch zu kommen – ein Auszug aus meinem neuen Buch Wie Sie als Paar die Liebe wiederentdecken.

Das “Miteinander sprechen” ist Grundvoraussetzung für eine Beziehung, die sich entwickelt statt zu stagnieren. Und damit auch für ein entspanntes Liebesleben. Solch eine Stagnation kann sich mit der Zeit verfestigen und zum Selbstläufer werden. Viel mehr noch: Unterbewusst gibt der Stillstand deiner Beziehung eine Art von (trügerischer) Sicherheit, selbst wenn du darunter leidest – schließlich wissen beide Partner, woran sie sind. Aus dieser Falle gelangt man nur mittels Kommunikation.

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Von Achtsamkeit und Vorurteilen

Wenn man sich viel mit Achtsamkeit und Tantra beschäftigt, hofft man dann nicht insgeheim, gefeiter gegen die Vorurteils-Falle zu sein? Weit gefehlt. Über einen Prozess, der wohl ein Leben lang andauert.

Was hat mich (mal wieder) an diese Erkenntnis erinnert, die keineswegs neu in meinem Leben ist? Folgendes Erlebnis: Ich bin bei einer Community rund um offene Sexualität angemeldet, in der es auch ein Tantra-Forum gibt. Die Einträge dort sind – der Natur der Community geschuldet – mal achtsamer, mal weniger. Viele auf der Plattform wollen einfach nur Sex, ohne groß darüber zu reflektieren. Was ja auch in Ordnung ist. Sprich: Die Einträge erfüllen meist nicht den Grad an geistiger Tiefe, den man sich von seinem hohen tantrischen Ross aus wünscht.

Vor einiger Zeit stellte eine Frau in dieser Gruppe eine Suchanfrage ein, die sinngemäß lautete „Ich will auch mal so ein Tantra erleben“. Die Nachricht war unsorgfältig geschrieben und voller Rechtschreibfehler. Aus ihr war unschwer herauszulesen (oder besser: ich interpretierte es hinein), dass die Frau nicht wirklich eine Ahnung davon hatte, was denn „so ein Tantra“ überhaupt sein könnte, und was sie da eigentlich sucht.

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Tantra Massage lernen: Gerne, aber bitte richtig

Vor einigen Wochen ließ ich mich endlich wieder einmal selbst massieren – im Rahmen einer professionellen Tantra Massage. Und ich war ziemlich enttäuscht. Du willst die Tantra Massage lernen? Und das nicht nur für den privaten Hausgebrauch? Wunderbar. Warum Wochenend-Kurse dafür keineswegs ausreichen.

Die Massage war keineswegs schlecht, ich war entspannt, die Masseurin bemüht. Und doch fehlten gerade die kleinen aber wesentlichen Dinge, die eine tantrische Massage von einem reinen Wohlfühl-Angebot oder einer Erotik-Massage unterscheiden (wie du als Empfänger/Empfängerin seriöse Angebote findest, erfährst du in diesem Beitrag). Hier ein paar Beispiele:

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Der Grund, warum ich berühre

In meiner Ausbildung hatte ich eine Supervision (eine angeleitete Tantra Massage), an die ich mich noch heute ungern erinnere: Die Stimmung war verkrampft, nicht energetisch, fast schon verzweifelt. Heute habe ich für mich erfahren, warum dies so war. Viel mehr noch: Ich habe den Grund herausgefunden, warum ich berühre.

Die Empfängerin der Supervision sagte damals zu mir – nachdem die äußerst angespannte „Sitzung“ endlich vorbei war – sinngemäß:

Du kannst erst dann wirklich tantrisch massieren, wenn du deinen Grund kennst, warum du dies tust.

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